The Wizard of Speed and Time

Auf dem Weg zum Geek wird wohl jeder „Betroffene“ seine Meilensteine nennen können und vermutlich auch detailliert sagen können, wann man den Pfad zur dunklen Seite der Macht betrat. The Wizard of Speed and Time – in Deutschland hieß der Film Magic Movie – war wohl einer meiner besagten Meilensteine.

Wir schreiben das Jahr 1988 und ein unbekannter Writer namens Mike Jittlov schaffte es um seinen Kurzfilm aus dem Jahre 1979 herum einen Film zu kreieren und diesen auf die große Leinwand zu bringen.  Inspiriert durch die tatsächlich erfahrenen Schwierigkeiten in Hollywoods Filmmaschinerie, bringt Jittlov einen Film auf den Weg, der einiges an Kritik gegenüber Hollywood in der damaligen Zeit übt.

Der Inhalt:
The Wizard of Speed and Time handelt von Mike Jittlov (gespielt von Mike Jittlov), der versucht als Meister der Spezialeffekte Fuß in Hollywood zu fassen. Obwohl er äußert talentiert ist und sein Atelier viele technische, witzige und selbstgebaute Gadgets beherbergt, scheint es für ihn fast unmöglich eine Anstellung in seinem geliebten Beruf zu finden. Doch irgendwann wird der Regisseur Lucky Straeker auf ihn aufmerksam als er Mike an einem Projekt für ein rivalisierendes Studio arbeiten sieht. Straeker stellt den Effektspezialisten umgehend seinem geizigen Producer Harvey Bookman vor, der wenig an das Talent von Jittlov glaubt. Bookman und Straeker schließen eine Wette darüber ab, ob Jittlov überhaupt selbstständig eine Effektsequenz für das geplante TV Special „Hollywoods Greatest Effects“ planen und herstellen kann. Es kommen zahlreiche Probleme auf Jittlov zu, der keiner der Gilden angehört, denen man angehören muss, wenn man darauf abzielt Erfolg in Hollywood zu haben. Ob es Mike tatsächlich schafft?

Der Kurzfilm:

Die Auswirkung:

Schaut man sich heute den Film an, wird man sich fragen: „Was ist das denn für eine Billigheimer Produktion?“ Geht man aber von den Produktionstechniken im Hollywood der späten 1970er Jahre aus, dann ist es schon ein nicht zu unterschätzender Aufwand diesen Film zu produzieren und es ist kaum zu übersehen, dass dieser Film mit sehr viel Liebe zum Filmemachen entstanden ist. 1979 war die Zeit nach Star Wars und eine neue Welle an Filmemachern betrat die Bühne. Zu diesen Filmemachern zähle ich auch Mike Jittlov. Bedauerlicherweise hat man keine weiteren Meisterwerke mehr von ihm zu Gesicht bekommen und die Liste seiner Werke auf IMDB ist sehr überschaulich.

Nach dem Magic Movie war mein Interesse an „Making of“ von [Irgendeinen beliebigen Filmtitel Deiner Wahl einsetzen] geweckt. Durch diesen Film wuchs auch mein Bestreben selbst mal Filme zu produzieren und mit Effekten zu versehen. So musste mein armer Bruder ständig seine Videokamera suchen gehen und hat sie meistens in meinen Händen gefunden. Geschnitten wurde am Videorekorder und die fertigen Filme wurden der ganzen Familie vorgeführt.

Der Streifen wird heute wohl nicht mehr vertrieben und ich konnte auch keine DVD oder VHS bei den üblichen Anbietern im Netz finden. Es gibt nur noch einige gebrauchte Versionen zu erstehen. Über Tipps würde ich mich freuen (blogMINUSinputATx-mutantsPUNKTde)

Die Zusammenfassung:

Regie: Mike Jittlov
Produzent: Richard Kaye
Drehbuch: Mike Jittlov

Darsteller:
Mike Jittlov, Paige Moore, Richard Kaye, Deven Chierighino, Steve Brodie, John Massari, Gary Schwartz, Frank LaLoggia, Philip Michael Thomas, Paulette Breen, Will Ryan, Stephen Stucker

Musik: John Massari
Kamera: Russell Carpenter
Schnitt: Mike Jittlov

Veröffentlichung: September 22, 1989 (USA)
Dauer: 95 min
Budget     ca. 1.535.000 $

Weiterführende Links und Quellen:
Wikipedia engl.
Magic Movie in der IMDB
Rottentomatoes – The Wizard of Speed and Time
WizWorld – Mike Jittlovs Seite
Mike Jittlov in der Wikipedia engl.
Mike Jittlov in der IMDB
The Wizard bei Amazon

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