Mein Kino-Halbjahr 2017

Nach all dem Jammern…

… erzähle ich mal was mich dieses Jahr ins Kino gelockt hat. Vorsicht! Es folgen milde bis angedeutete Spoiler.

Wonder Woman

Bisher das Highlight des Jahres. Ich hab dem Film mehr entgegengefiebert als jeden anderen DC Film bisher. Endlich konnte ich Diana Prince in ihrer grenzenlosen Schönheit…. (Jaaaaa, isso!! Scheiß Lookismus!) bewundern. Patty Jenkins darf sich gerne weiter mit Wonder Woman beschäftigen. Die Collectors Edition von Wonder Woman ist bereits auf Amazon vorbestellt. Die beiliegende Figur darf neben Kal-El und Harley platznehmen.

Der Film fühlte sich allerdings etwas zu marvelisch an. Vielleicht bilde ich mir es auch nur ein oder aber während der gesamten Laufzeit war stets eine DC-untypische Hoffnung auf ein gutes Ende zu spüren. Da half auch die Aufopferung eines Charakters nicht, obwohl DC damit wieder mehr Mut bewiesen hat als Marvel in Phase eins und zwei. So oder so, der Tod eines Comichelden ist niemals endgültig. Ich habe aber immer noch Hoffnung in Marvel, dass der Infinite War endlich mal Opfer fordert. Was ist schon ein Held, wenn er nicht mit  Verlusten zu kämpfen hat?

Pirates of the Caribbean

Ich bin ein Jack Sparrow Fanboy! Ja, ich stehe offen dazu. Der Film hat mir sehr gut gefallen und die klugen Köpfe hinter dem Film haben auch dieses Mal einen epischen Endboss erschaffen. Das tragische Ende einer der bekanntesten Figuren veredelte das Erlebnis mit einem Hauch Drama. Die Slapstickeinlagen von Jack Sparrow waren zwar amüsant aber es fehlte doch das zündende Element, um mich ein zweites Mal ins Kino zu locken oder direkt eine Collectors Edition zu ordern. Für mich war es der schwächste Teil der Piraten aber er ist immer noch unterhaltsam und sehenswert. Es muss ja nicht immer nur AAA Filme sein. Den Streifen kann man sich ruhig im Kino ansehen aber die hohen Erwartungen darf man gerne Zuhause lassen.

Guardians of the Galaxy Vol 2.

Die Guardians schenkten uns tolles Popcornkino. Peter Quill, aka Star-Lord, lernte seinen Vater kennen, der ihm direkt mal die Haut rettet. Ein witziger Film, dem es marvelgetreu an Finsternis fehlt. Der Punkt, an dem der After Credits Szene Spaß verloren geht, ist er erreicht. Es war einfach zu viel. Eine Szene reicht einfach. Das war einfach zu viel und teilweise so unnötig. Ich hab ihn zweimal im Kino meiner Wahl gesehen. Es ist ein Film, den man sich ruhig im Kino ansehen kann und hohe Erwartungen  darf man haben, wenn man Teil 1 gemocht hat. Weiter oben habe ich noch über den fehlenden Mut der Story-Writer Marvels geklagt und hier starb dann doch ein nicht unwichtiger Charakter aber seien wir doch mal ehrlich. Es war früh abzusehen, dass er gehen musste. Spätestens als Rocket ihm einen Raumanzug und ein Jetpack gab und dabei noch betonte, dass er nur noch jeweils eins von beidem hätte. Deswegen schaut man sich aber nicht die Guardians an. Die Witze haben gut gezündet und war entgegen des Serienjunkies Podcasts nicht zu viel oder übertrieben. Für mich haben sie jederzeit funktioniert. In  Guardians war ich auch zweimal im Kino.

Logan

Dieser Film war ein würdiges Ende für Hugh Jackman und Patrick Stewart, die nach diesem Film nicht mehr ihre Rollen als X-Men spielen wollen. Zwischenzeitlich haben beide zwar anklingen lassen, dass sie es beide bedauern aber mit einer Rückkehr würde ich nicht rechnen. Schade. In Wolverine war ich einmal und hab die Blu Ray (Erscheint 13.07.2017) bereits vorbestellt. Jetzt schwinge ich nochmal die Sexismuskeule und verspiele die letzten Sympathien. Eine nicht repräsentive Umfrage in meinem überschaubaren Freundeskreis brachte das Ergebnis, dass 9 von 10 männlichen Zuschauern ein Tränchen am Ende des Films verdrückt haben. Die weiblichen Zuschauer eher so meeeeh

Fazit

Es ist eine fantastische Zeit, um ein Geek zu sein.

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